Yamaha TW-E3C Test

Das erwartet Dich in diesem Artikel

Bisher nur bei einzelnen Händlern erhältlich sind die Yamaha TW-E3C als neuer Einstiegs- True Wireless Kopfhörer von Yamaha im Test gewesen. Für rund 99€ präsentiert man sich als Mittelklasse Kopfhörer, was auch die Features zeigen. Transparenzmodus ja, ANC nein. App ja, Wireless Charging nein. Wie sich die Yamaha TW-E3C im Test präsentiert haben, erfährst Du in diesem Beitrag. 

Die Kopfhörer wurden mir für diesen Test von Yamaha zur Verfügung gestellt.

Technische Daten

Lieferumfang

5/5

Verpackungsmäßig hat Yamaha das clever gelöst und auf Plastik gänzlich verzichtet. Weder eine Folie, um die Pappschachtel, noch im Inneren findet man Plastiktütchen. Sehr gut und vor allem nachhaltig. Alles wurde in Pappe oder Papier verpackt, was das Auspacken der Yamaha TW-E3C vereinfacht und zudem eben entsprechend umweltschonend ist. 

Der Lieferumfang ist für ein Modell dieser Preisklasse auch üppig. Neben dem Standard (Ladecase, Ohrhörer und USB-C Kabel) erhält der Käufer eine Bedienungsanleitung und insgesamt vier Silikon Ohrstöpsel in den Größen XS, S, M und L. 

Akku

5/5

Die Akkulaufzeit der TW-E3C wird von Yamaha mit maximal 24 Stunden angegeben. Das teilt sich auf in 9 Stunden Wiedergabezeit und 15 Stunden Akkulaufzeit. Das Ladecase ist nicht Wireless Charging fähig. verfügt dafür aber über eine Schnellladefunktion mit der man innerhalb von 10 Minuten eine weitere Stunde Wiedergabe erhält. 

Der Test der Yamaha TW-E3C ergab eine durchschnittliche Wiedergabezeit von 8 Stunden und 41 Minuten. Das ist sehr gut und das obwohl ich häufig telefoniert habe oder auch an den Hörern gespielt habe. Auch die maximale Akkulaufzeit kann sich mit durchschnittlichen ca. 23 Stunden sehen lassen. Hier gibt es keine große Abweichungen zum Hersteller Versprechen und für die Preisklasse ist das Ergebnis auch sehr gut.

Bedienung

4.5/5

Die Bedienung der Yamaha TW-E3C erfolgt, wie bei vielen anderen Modellen auch, via Touchflächen. Diese sind recht sensibel, leider aber nicht selbsterklärend und auch mit der Anleitung ist es irgendwie schwierig die Funktionen auszuführen. Grundsätzlich kann man die Wiedergabe starten und stoppen, den Ambient Modus aktivieren, Titel vor und zurückspringen und die Lautstärke einstellen. Den Sprachassistenten kann man leider nicht mit einer Taste einschalten, aber die Spracherkennung funktioniert meistens gut. Als Kommandos gibt es 1x tippen, 2x tippen, 3x tippen und eine Sekunde halten. 

Hier käme ich nun zum großen Problem mit den Yamaha TW-E3C. Was ist 1 mal tippen und 1 Sekunde halten? Da ist sich der Ohrhörer nämlich häufig nicht so richtig einig und führt entweder die eine oder andere Funktion aus, obwohl ich eigentlich was anderes vorhatte. Hier wäre es besser gewesen, hätte man das Kommando statt 1s drücken auf 2 oder 3 Sekunden drücken bzw. halten gesetzt. So ist es eben teilweise nicht so richtig intuitiv und zudem nicht so richtig funktional, wie man es sich wünscht. Immerhin kann ich aber in der App aus zwei Presets auswählen, sodass zumindest die Möglichkeit besteht das ein wenig zu personalisieren. 

Verbindung und Reichweite

Die Kopfhörer können mit zwei Endgeräten parallel verbunden werden. So kann man bspw. seinen Laptop und Smartphone verbinden und das eine nutzen, um Musik zu hören und das andere für Telefonate. Das klappt in der Praxis in 90% der Fälle sehr gut. Auch die automatische Verbindung mit beiden zuletzt verbundenen Geräten geht schnell und unkompliziert.

Die Reichweite der Yamaha TW-E3C ist mit 10 Metern ausreichend. 

Features

5/5

Der Transparenzmodus (Ambient Mode) funktioniert in der Praxis mit den Yamaha TW-E3C sehr gut. Der Klang verändert sich nicht und dennoch kommen deutlich mehr Außengeräusche zum Hörer durch. Das Grundrauschen wird leicht erhöht, aber bleibt weiterhin sehr niedrig, was ebenfalls positiv ist. Für die Zukunft wäre es noch wünschenswert die Stärke des Ambient Modes in der App zu regulieren, denn manchmal wünschte ich ihn noch stärker, aber das ist keine Kritik wert bei dem Preis. 

Die App von Yamaha,  mit der auch die Yamaha TW-E3C verbunden werden können, bietet die Möglichkeit die Yamaha Ohrhörer zu aktualisieren und die neueste Firmware aufzuspielen. Das funktioniert sogar im laufenden Betrieb, bis zum Abschluss, wo ein Neustart notwendig ist.

Ansonsten kann man die Bedienung aus zweierlei Presets auswählen und die einzelnen Funktionen Gaming Modus, Listening Care und Ambient Modus einschalten. Auch ein Equalizer ist an Board, der sehr sensibel reagiert und in fünf Frequenzbereichen den Klang der Yamaha TW-E3C verändern kann.

Tragekomfort

5/5

Die Yamaha TW-E3C sind mit rund 5g sehr leicht und liegen gut in meinen Ohren. Dank der vier verschiedenen Silikon Ohrstöpsel können auch Menschen mit sehr kleinen Ohren die Yamaha TW-E3C tragen. Beim Sport sind sie bei mir leicht gerutscht, aber es war dennoch möglich sie zu tragen. Insgesamt habe ich sie lange komfortabel tragen können und habe hier persönlich nichts auszusetzen. 

Sprachqualität

3/5

Die Sprachqualität ist der Flaschenhals der Yamaha TW-E3C. Denn die Mikrofone sind nicht von bester Qualität und somit auch die Sprachqualität nicht. Telefonieren funktioniert in der Regel zwar, aber der Stimme fehlt es etwas an Volumen und Natürlichkeit. Sie ist häufig etwas dumpf, vor allem wenn auch noch Außengeräusche dazu kommen, die von der Stimme überdeckt werden sollen. Insgesamt ist das okay, mehr aber nicht. 

Klang der Yamaha TW-E3C

4.5/5

Bässe, Mitten und Höhen

Die Bässe sind druckvoll und präzise. Dank Listening Care sind sie auch bei niedriger Lautstärke noch druckvoll genug, um ein ausgeglichenes Klangfeld im niedrigen Volumen Bereich aufzubauen. Auch die Tiefbässe sind bis zu einem gewissen Punkt vorhanden und reihen sich in das präzise Ergebnis ein. 

Die Mitten geben den Stimmen einiges an Raum, um gut zu klingen. Dennoch erleben auch die Instrumente Detailvielfalt und Präzision, die für den Preisbereich selten ist. 

Im Bereich der Höhen könnten sie standardmäßig etwas stärker ausgeprägt sein, ansonsten sind diese aber klar, präzise und detailliert. Auch Brillanz ist vorhanden. 

Grundrauschen

Ein Grundrauschen ist leicht wahrzunehmen, stört aber in den meisten Fällen (auch bei ASMR) nicht. Mit dem Ambient Mode wird es nochmals etwas verstärkt, ist aber auch hier weiterhin nicht störend. 

Welche Musikrichtung

Dank App, EQ und dem ausgeglichenen Klang sind die Yamaha TW-E3C für jede Musikrichtung geeignet. 

Surround Klang und 3D Sound

Im Bereich Surround sind die vorderen und hinteren seitlichen Bereiche meiner Meinung nach etwas zu mittig. Hier fehlt etwas die Präzision.

Fazit zum Klang

Für 99€ ein herausragender Klang, der Spaß macht und kaum nennenswerte Kritik zulässt. 

Überblick

Lieferumfang

5/5

Akkulaufzeit

5/5

Bedienung

4.5/5

Features

5/5

Tragekomfort

5/5

Sprachqualität

3/5

Klang

4.5/5

Fazit

Klein aber Oho, so könnte man die Yamaha TW-E3C beschreiben. Sie machen in fast allen Belangen einen exzellenten Job und sind ihre 99€ ohne Einschränkung wert. Klasse! Wäre da nicht das Thema, dass man sie kaum im Handel bekommt…

4.5/5

Deshalb kannst Du mir vertrauen - Deine Autoren Julian & Leon

Ich bin Julian und ich teste die True Wireless EarPods, Earbuds bzw. In-Ear Kopfhörer beim Earpod-Ratgeber.
Seit etlichen Jahren mache ich selbst Musik und dank der Einblicke in das Musikstudio meines Großvaters habe ich bereits in jungen Jahren mit allerhand Technik aus dem Audio-Bereich zu tun gehabt.

Meine Testberichte auf dem Earpod-Ratgeber basieren auf diesen jahrelangen Erfahrungen, gleichzeitig jedoch spielt meine eigene Meinung auch immer eine kleine Rolle. Die Testberichte sollen nicht nur Audio-Nerds verstehen, sondern jeder Otto-Normalverbraucher. Aus diesem Grund verzichte ich überwiegend auf Fachbegriffe und versuche meinen Eindruck aus dem Alltag mit den EarPods zu schildern. 

Während eines Alltagstests nutze ich die EarPods täglich und bei allen möglichen Aktivitäten. Dabei achte ich auf jede Besonderheit und stelle die Kopfhörer letztlich der Bewertungsmatrix gegenüber. Mehr dazu, wie die Kopfhörer getestet werden, erfährst Du in diesem Artikel.

Für alle aktuellen News rund um die Kopfhörer Welt ist mein Bruder Leon zuständig, dessen Playlist aus Tausenden Songs besteht und der mehr Musik hört, als jeder Mensch, den ich sonst kenne. Die Expertise könnte also bei Ihm auch nicht höher sein!

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