Mackie DLZ Creator Mischpult Test

Das erwartet Dich in diesem Artikel

Das Mackie DLZ ist für knapp 800€ UVP im Handel erhältlich und richtet sich an Creator für Podcasts, Streaming und YouTube. Es ermöglich die direkte Aufnahme von Ton und das automatische Mixen verschiedener Inputs. Im Vergleich zu ähnlichen Geräten auf dem Markt, wie bspw. von Rode oder Tascam ist es etwas teurer, bietet aber gleichzeitig auch einiges an Mehrwert. Zumindest für diejenigen, die diesen Mehrwert benötigen. Hier erfährst Du alles, was Du wissen musst, zum Mackie DLZ

Verpackung, Verarbeitung und Nachhaltigkeit

4.5/5

Das Mackie DLZ fällt mit 33 x 38 cm für ein Mischpult mit 6 Inputs gar nicht so kompakt aus, hat aber auch dafür einen 10“ Touchscreen an Board. Aufgrund der Größe des Geräts ist die Größe der Verpackung natürlich auch entsprechend groß. Diese fällt aber unerfreulicherweise durch relativ hohen Gehalt an Plastiktüten auf. Sowohl Kabel als auch Gerät selbst sind in solchen eingepackt. 

Die Verarbeitung des Geräts ist insgesamt sehr stimmig. Das Gehäuse ist aus Metall, genauso wie die Schieberegler. Die Drehregler sind aus Kunststoff, lassen sich aber einfach drehen, mit spürbarem Feedback. Die Knöpfe sind alle gummiartig und ebenso leicht zu drücken. Zumindest die meisten, denn die Sampler-Pads sind teilweise etwas schwergängig. 

Alle Anschlüsse sind qualitativ hochwertig verarbeitet und fest im Gehäuse platziert. Man kann hier dauerhaft Stecker ein- und ausstecken, ohne dass sich an den Anschlüssen irgendetwas verändert oder abnutzt. Zumindest war dies in den ersten Monaten Nutzung so. 

Neben vier XLR-Mikrofon Eingängen, gibt es einen Line Stereo Eingang mit Cinch Steckern für rechts und links, sowie einen Line Ausgang mit Cinch Steckern für Links und Rechts. Hinzu kommen vier Kopfhörer Stecker mit 6,35mm Klinke, einen AUX Input 3,5mm Klinke, einen USB-C Ausgang für den Anschluss an einen PC, einen RJ-45 Stecker als Netzwerkanschluss und einen Slot für einen USB-Stick und einen für eine Mikro SD Karte. Sämtliche Anschlüsse befinden sich auf der Rückseite des Pults, sodass man oben ein cleanes Interface vorfindet. 

Der Alltag - 3 Modi für Anfänger, Fortgeschrittene und Profis.

5/5

Nachdem Boot und vor der erstmaligen Verwendung wird man vom Setup Assistenten gefragt, welche Art von Benutzer man ist. Nach der Antwort (Anfänger, Fortgeschrittener oder Profi) entscheidet sich dann, welche und wieviele Einstellungsmöglichkeiten man hinterher selbst vornehmen kann. Im einfachen Modus ist vieles automatisiert, ideal für schnelles Arbeiten. Der fortgeschrittene Modus bietet mehr Einstellungsmöglichkeiten, während der Profimodus alle Parameter zur individuellen Anpassung freigibt. Ich habe die meiste Zeit im fortgeschrittenen Modus verbracht, da er einen guten Mittelweg darstellt. Als Beispiel hat man im Profi Modus die Möglichkeit die einzelnen Frequenzen im Equalizer des Eingangs einzustellen oder auch einen Echo und einen Hall individuell einzustellen. 

Die Bedienung ist intuitiv und erlaubt es, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, sei es bei Podcasts, Videos oder Streams. Man muss sich während der Aufnahme nicht mit komplizierten Einstellungen beschäftigen. Dank des Automix Features regelt das Mischpult automatisch die einzelnen Eingänge und erhöht die Lautstärke derer, die aktuell im Fokus stehen, während die Eingänge, die kein oder nur schwaches Signal liefern (weil bspw. gerade niemand spricht) untergeregelt werden.

Das Routing und die Aufnahmeoptionen sind vielfältig. Ich habe meistens einen USB-Stick verwendet, um Aufnahmen zu speichern. Es ist aber auch möglich auf eine Mikro SD zu speichern. 

Wer noch mehr Möglichkeiten braucht, kann das DLZ aber auch an einen PC anschließen. Entweder nutzt man hierfür die Klinken Ausgänge 5/6 oder die Kabelverbindung via USB-C oder Netzwerk (RJ45). Hier kann man die Aufnahmen bspw. direkt in eine DAW einspeisen. Somit eignet sich, dank der Möglichkeit sämtliche Effekte abzuschalten, das DLZ Creator auch durchaus als Mischpult für die Aufnahme von Gesang. 

Aprorpos Effekte. Wer gerne witzige oder hilfreiche Geräusche abspielen möchte, der hat dafür 5 „Action Buttons“ zur Verfügung, die insgesamt 4 Bänke mit Sounds beinhalten. 20 Sounds können also eingebunden werden und live abgespielt werden. Sehr sinnvoll finde ich dabei den Biep Sound, den Mackie bereits mitliefert. Damit kann man ungewollte Schimpfwörter leicht zensieren. Bei den Sample-Loops kann man diverse Einstellungen treffen, wie diese abgespielt werden. Auch das ist sicherlich gerade für Live-Aufnahmen, wie Radio oder Twitch-Streams sehr sinnvoll. 

Soundqualität hängt vom Eingangsgerät ab, liefert aber trotzdem meistens

4.5/5

Natürlich hängt die Soundqualität vom Mikrofon ab, dass ich einstecke. Ein 500€ teures Neumann, wie ich es hier verwendet habe, klingt natürlich besser als das 60€ teure FiFine. Dennoch kann man fast immer recht gute Ergebnisse erwarten, wenn man nicht gerade ein komplett rostiges Mikrofon nutzt. Denn der Vorverstärker, der im Mackie DLZ Creator verbaut ist, gibt der Stimme ein gutes Volumen und überträgt die Daten präzise und detailliert. Für ein optimales Ergebnis, gerade wenn man mit mehreren Personen einen Podcast aufnimmt, empfiehlt es sich aber für alle das selbe Mikrofon zu nutzen. Empfehlenswert sind hier die Mackie Eigenen Mikrofone, Rode Mikrofone oder auch die Shure Serie. Aber auch mein Neumann Kondensator Mikrofon ist optimal gewesen, kostet aber natürlich auch gleich ne Stange mehr. 

Neben des Eingabemediums gehört aber auch noch die Software zur Qualität dazu. Hier kann man nebst einen Equalizer bspw. auch einen Kompressor oder einen De-Esser nutzen. Der Equalizer hat leider nur 3 Bänder, was ich etwas schade finde, ansonsten sind aber alle Einstellungsmöglichkeiten vielfältig und vor allem hilfreich. Gerade der De-Esser funktioniert sehr gut und ist ein Muss für Sprachaufnahmen, aber auch für Gesangsaufnahmen. Wobei ich bei letzterem eher eine Rohaufnahme empfehle, damit können Produzenten besser umgehen. 

Überblick

Lieferumfang

4.5/5

Bedienung

5/5

Soundqualität

4.5/5

Fazit

Ich habe das Mackie Creator DLZ sehr gerne benutzt und werde es auch weiterhin tun. Es ist wertig verarbeitet, bietet eine exzellente technische Qualität und hat viele Features, die mir sehr gut gefallen und mir vor allem die Arbeit beim Stream oder beim Podcast erleichtern. Hierbei ist es ganz egal, ob man Anfänger oder Profi ist, jeder kommt hier auf seine Kosten und kann sofort einsteigen. Ja, der Preis ist sicherlich nicht ganz günstig, aber er lohnt sich. Ich freue mich bereits auf die neue Staffel Podcasts und hoffentlich auch im nächsten Jahr erste Streams. Dann auf jeden Fall mit dem Mackie Creator DLZ Mischpult. 

4.7/5

Deshalb kannst Du mir vertrauen - Deine Autoren Julian & Leon

Ich bin Julian und ich teste die True Wireless EarPods, Earbuds bzw. In-Ear Kopfhörer beim Earpod-Ratgeber.
Seit etlichen Jahren mache ich selbst Musik und dank der Einblicke in das Musikstudio meines Großvaters habe ich bereits in jungen Jahren mit allerhand Technik aus dem Audio-Bereich zu tun gehabt.

Meine Testberichte auf dem Earpod-Ratgeber basieren auf diesen jahrelangen Erfahrungen, gleichzeitig jedoch spielt meine eigene Meinung auch immer eine kleine Rolle. Die Testberichte sollen nicht nur Audio-Nerds verstehen, sondern jeder Otto-Normalverbraucher. Aus diesem Grund verzichte ich überwiegend auf Fachbegriffe und versuche meinen Eindruck aus dem Alltag mit den EarPods zu schildern. 

Während eines Alltagstests nutze ich die EarPods täglich und bei allen möglichen Aktivitäten. Dabei achte ich auf jede Besonderheit und stelle die Kopfhörer letztlich der Bewertungsmatrix gegenüber. Mehr dazu, wie die Kopfhörer getestet werden, erfährst Du in diesem Artikel.

Für alle aktuellen News rund um die Kopfhörer Welt ist mein Bruder Leon zuständig, dessen Playlist aus Tausenden Songs besteht und der mehr Musik hört, als jeder Mensch, den ich sonst kenne. Die Expertise könnte also bei Ihm auch nicht höher sein!

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